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Schlafstörungen und was uns noch am Schlafen hindert

Schnarchen, morgens zu früh aufwachen, nachts nach Luft ringen, Schlecht einschlafen, nicht durchschlafen, mit kribbelnden Beinen auf und ab gehen, am Tage immer wieder Schlafattacken – Schlafprobleme haben viele Gesichter und zahlreiche Ursachen


Anhaltend verkürzte oder unterbrochene Nächte können auf eine sogenannte sekundären Insomnie hinweisen. Als Auslöser kommen falsche Schlafgewohnheiten und äußere Störfaktoren vor. Oft sind auch körperliche, neurologische oder psychische Erkrankungen die Ursache. Die Schlafstörung ist dabei Symptom für eine Krankheit.

Viele neurologische Erkrankungen, wie Multiple Sklerose, die Parkinsonsche Erkrankung, Epilepsien, Gehirntumore und der Schlaganfall führen zu erheblichen Schlafstörungen und zum Teil auch zu erhöhter Tagesmüdigkeit. Bestimmte Erkrankungen des Zwischenhirns können massive Tagesmüdigkeit im Rahmen einer sogenannten idopathischen Hypersomie oder einer Narkolepsie verursachen.

Es gibt somit eine sehr breite Ursache von Schlafstörungen und nicht alles ist somit gleich chronisch und absolut schlimm. Schauen Sie erst einmal eine Weile wie Ihr Schlafverhalten sich weiter entwickelt und suchen sich erst einmal fachlichen Rat. Somit sollte der erste Weg zum Hausarzt führen. Mit diesem können Sie eine Ursache nach der anderen ausschließen und er weiss auch am Ende was das Beste weitere Vorgehen ist. Sich weiter verrückt machen und wesentlich schlimmeres in die Sachlage zu interpretieren bringt Sie auf keinen Fall weiter,

Ist erst einmal der medizinische Ursache auf die Spur gekommen, kann auch entsprechend gehandelt werden. Erste Gegenmassnahmen werden sicher schnell eine Wirkung zeigen, sollten aber niemals blind einfach versucht werden. Im Netz ist sicher sehr viel zu finden, aber eben auch sehr viel Falsches. In den meisten Fällen von Schlafstörungen gibt es eine doch profane Ursache und nicht gleich der Tod an der nächsten Ecke.


Schauen Sie bei Schlafproblemen als erstes in Ihren Alltag nach kleinen Unarten, die vielleicht den Schlaf rauben können. Versuchen Sie an diesen Stellen als erstes eine Veränderung und beobachten was der Schlaf so macht. Sowie Sie kleine Verbesserungen oder auch Verschlechterungen feststellen, haben Sie Indikatoren. Oft lohnt es sich diese weiter in den Fokus zu nehmen und Veränderungen an Ihnen weiter voran zu treiben. Sollten Sie an dieser Stelle immer noch nicht wirklich weiter kommen oder gekommen sein, empfiehlt sich der Besuch und Termin bei einem Profi. Suchen Sie sich fachlichen Rat über Ihren Hausarzt und schildern Sie Ihm ihre Symptome. Welche Versuche der Veränderung Sie schon vorgenommen haben und was das Ergebnis daraus war. Alles andere sollte weiter Kontraproduktiv sein, da Sie im trüben Fischen und auf diese Weise keine finale Lösung finden werden.

Sind erst einmal die medizinischen Ursachen gefunden, kann es sehr schnell gehen, das Sie wieder Beschwerdefrei sind. Da meist eine Änderung über Nacht nicht zu erwarten ist, sollten Sie auf keinen Fall den Mut und den Glauben an sich und Ihren Schlaf verlieren. Versuchen Sie stattdessen positiv zu denken und machen Sie sich nicht noch weiteren Stress durch den Schlafmangel. Es wird sicher immer einen Lösungsweg geben, um Ihnen die Beschwerden deutlich verbessern zu können. Viel Erfolg auf Ihre, Weg und geben Sie nicht den Mut auf.